Case Study · Fehlererkennung
Fehler erkennen,
bevor sie Geld kosten
Wir haben ein KI-gestütztes System entwickelt, das Abweichungen in Prozessdaten automatisch erkennt und Fachteams bei der strukturierten Prüfung und Bearbeitung unterstützt – bevor aus einem kleinen Fehler ein teures Problem wird.
Beratung anfragenAusgangslage
Wenn Routine zur Fehlerquelle wird
Die Ausgangslage war typisch für viele Unternehmen: Jeden Tag strömen hunderte Datensätze und Dokumente durch die Fachabteilung – Lieferscheine, Rechnungen, Prüfprotokolle, Freigaben. Die Prüfung passierte von Hand, nach Bauchgefühl und Erfahrung. Funktionierte gut, solange die erfahrenen Kolleginnen und Kollegen da waren.
Aber das Volumen wuchs. Krankheit, Urlaub und Fachkräftemangel machten sich bemerkbar. Ein übersehener Zahlendreher kostet im schlimmsten Fall einen Kunden oder sorgt für eine teure Nachbestellung. Ein nicht geprüfter Lieferschein führt zu einer falschen Buchung. Kleine Fehler, große Folgen.
Gleichzeitig war klar: Standard-Software würde die Vielfalt dieser Prüfungen nie abdecken. Der Prozess war zu speziell, die Ausnahmen zu zahlreich, und das bestehende ERP war nicht dafür gedacht, Unplausibilitäten aktiv zu melden.
Unsere Lösung
Ein System, das mitdenkt
Wir haben ein schlankes Prüfsystem entwickelt, das Eingangsdokumente und Datensätze automatisch verarbeitet. Eine Kombination aus klaren Regeln und KI-Modellen liest strukturierte Daten aus und vergleicht sie mit Soll-Werten aus den angebundenen Systemen.
Das System entscheidet dabei bewusst nicht eigenständig. Es bereitet vor: Standardfälle werden markiert, freigegeben und ins ERP übertragen. Zweifelhafte Fälle landen in einer klaren Prüfliste mit genau dem Hinweis, wo die Abweichung liegt – inklusive Vergleich, Quelle und empfohlenem nächsten Schritt.
Das Ergebnis: Die Prüfabteilung schaut nur noch auf die Fälle, die wirklich menschliche Entscheidung brauchen. Alles andere läuft im Hintergrund.
Ergebnis
Was die Einführung gebracht hat
Weniger Fehler
Abweichungen werden erkannt, bevor sie freigegeben werden.
Schnellere Freigaben
Standardfälle laufen ohne Wartezeit automatisch durch.
Geringere Kosten
Manuelle Prüfarbeit und Folgekosten durch Fehler sinken.
Lückenloses Protokoll
Jeder Schritt ist nachvollziehbar – auch für Audits.
Die Prüfabteilung konnte sich wieder auf die Fälle konzentrieren, die Erfahrung brauchen. Gleichzeitig waren alle Schritte lückenlos dokumentiert – ein Pluspunkt bei internen Prüfungen und Audits.
Übertragbar
Was das für Ihr Unternehmen bedeutet
Die beschriebene Lösung ist kein Einzelfall. Überall, wo Dokumente oder Datensätze nach ähnlichen Regeln geprüft werden, lässt sich dieses Prinzip anwenden: Rechnungen, Wareneingänge, Qualitätsprüfungen, Förderanträge, Stammdatenpflege.
Entscheidend ist nicht die KI, sondern der klar abgegrenzte Prozess. Wenn Sie wissen, welche Prüfungen heute wie oft Zeit und Nerven kosten, können wir in wenigen Wochen einen ersten Prototypen zeigen – und mit Ihnen gemeinsam entscheiden, ob und wie es weitergeht.
Nächster Schritt
Welcher Prüfprozess kostet Sie heute am meisten Zeit?
Erzählen Sie uns kurz davon – wir zeigen Ihnen konkret, ob eine Automation sinnvoll ist.
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