a-Maß-Rechner: Kehlnaht, Schenkellänge & Blechdicke

Schenkellänge in a-Maß umrechnen (a = 0,707 · z) und zurück – plus maximales a-Maß nach Blechdicke. Der Alltagshelfer für Kehlnähte, lokal im Browser.

Kostenlos
mm
a-Maß (a = 0,707 · z)
4,95 mm
mm
Schenkellänge (z = 1,41 · a)
7,07 mm
mm

Für das maximale a-Maß der tragenden Kehlnaht

Max. a-Maß (0,7 · t)
7,00 mm

Richtwert nach EN 1993-1-8: a ≤ 0,7 · kleinste Blechdicke; empfohlenes Mindest-a-Maß im Stahlbau rund 3 mm. Maßgebend bleibt die statische Auslegung.

Warum das a-Maß zählt

Auf der Zeichnung wird die Kehlnaht über das a-Maß angegeben – es ist die tragende Nahtdicke, nicht die sichtbare Schenkellänge. Wer beides verwechselt, dimensioniert die Naht zu klein oder unnötig groß. Der Rechner rechnet in beide Richtungen um und zeigt das zulässige Maximum nach Blechdicke.

Das a-Maß steht als Merkmal auch auf der bemaßten Zeichnung. Wie man Prüfmerkmale einer Zeichnung strukturiert erfasst und dokumentiert, zeigt das kostenlose Ballooning-Tool – und wie Wärmeeinbringung und Nahtparameter zusammenspielen, der Streckenenergie-Rechner.

Häufige Fragen

Das a-Maß ist die Nahtdicke – die Höhe des größten gleichschenkligen Dreiecks, das in den Nahtquerschnitt passt, gemessen von der Wurzel zur theoretischen Nahtoberfläche. Es ist das maßgebende Maß für die Tragfähigkeit einer Kehlnaht, nicht die sichtbare Schenkellänge.

Bei einer gleichschenkligen Kehlnaht gilt a = 0,707 · z (also a = z ÷ √2). Umgekehrt ist z = 1,41 · a. Beispiel: Schenkellänge z = 7 mm ergibt ein a-Maß von rund 5 mm.

Als Richtwert nach EN 1993-1-8 gilt a ≤ 0,7 · kleinste zu verschweißende Blechdicke, damit die Naht nicht dicker ausgeführt wird als sinnvoll. Ein zu großes a-Maß bringt keine Mehrfestigkeit, erhöht aber Wärmeeinbringung, Verzug und Kosten.

Im Stahlbau wird häufig ein Mindest-a-Maß von rund 3 mm angesetzt, um eine sichere Wurzelerfassung zu gewährleisten. Maßgebend ist immer die statische Auslegung der Verbindung.

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