Flächenpressung berechnen: Formel, Beispiel & Online-Rechner
Kraft und Fläche eingeben – der Rechner liefert die Flächenpressung p = F / A in N/mm², optional mit Ausnutzung gegen den zulässigen Wert. Lokal im Browser.
Bei rechteckiger Auflage: A = Breite × Länge
Für die Ausnutzung – Werkstoff-/Normwert
p = F ÷ A (N/mm² = MPa). Richtwert – maßgebend bleibt die zulässige Flächenpressung des Werkstoffs bzw. der Verbindung.
Flächenpressung berechnen: die Formel
Die Flächenpressung ist die Kraft, die sich auf eine tragende Fläche verteilt: p = F / A. Mit F in Newton und A in mm² ergibt sich p in N/mm² (1 N/mm² = 1 MPa). Entscheidend ist die tatsächlich tragende Fläche – bei gewölbten Kontakten die projizierte Fläche.
Rechenbeispiel
Eine Auflage von 40 mm × 25 mm trägt 12 kN. Die Fläche ist A = 40 · 25 = 1.000 mm², die Flächenpressung p = 12.000 N / 1.000 mm² = 12 N/mm². Liegt der zulässige Wert der Paarung darüber, ist die Auflage ausreichend.
Welche Fläche gilt?
- Rechteckige Auflage: A = Breite × Länge
- Kreisring (z. B. Schraubenkopf, Scheibe): A = π/4 · (D² − d²)
- Bolzen oder Welle in Bohrung: projizierte Fläche A = d × l
- Passfeder: tragende Flankenfläche aus tragender Höhe × tragender Länge
Zulässige Flächenpressung
Der zulässige Wert hängt von Werkstoffpaarung, Belastungsart (ruhend, schwellend, stoßartig) und Bauteil ab. Er kommt aus Normen, Tabellenbüchern oder Herstellerangaben – für Schraubenkopfauflagen etwa aus VDI 2230, für Passfedern aus DIN 6892. Tragen Sie ihn im Rechner ein, sehen Sie die Ausnutzung in Prozent.
Wo Flächenpressung zählt
Überall dort, wo Kräfte über Flächen übertragen werden: Auflager, Passfedern, Bolzen-/Lagerstellen, Schraubenkopf-Auflagen. Wird die zulässige Pressung überschritten, drohen bleibende Verformung oder Einlaufen. Für die passende Verbindungsauslegung ist die Zug-/Druckspannung und die Biegespannung oft ebenso relevant.
Häufige Fragen
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